Wie mein Weg
hierher begann:
Ich bin tief in der Pädagogik-, Yoga- und spirituellen Szene sozialisiert. Schon als 14-Jährige las ich Bücher über Nahtoderfahrungen und Hermann Hesses Siddharta und wurde mit Bachblüten, Heilamuletten und ätherischen Ölen verarztet.
Ich liebe Mantren singen, den Kampf um Genderequality, Inklusion und Reformpädagogik und alles, was sich seit den 1960ern für uns zum Guten verändert hat.
Und doch fand ich mich irgendwann in einer tiefen Depression und Resignation wieder.

Wie hab ich gestartet?
Somit setzte ich mir zum Ziel Entspannung in die Schulen und Kindergärten zu bringen und begann in Wien Kinderyoga-Kurse zu unterrichten. Es machte mir und den Kindern riesigen Spaß. Yoga war Urlaub vom (Schul-)Alltag. Niemand musste etwas leisten. Alle waren im Kreis gleich gut.
Ziemlich schnell wuchs mein Kinderyoga-Business und ich begann mein erworbenes Wissen weiterzugeben. Ich begann Kinderyoga-Ausbildungen zu leiten. Aus einer kleinen Wiener Kinderyoga-Lehrerin wurde über die Jahre eine Unternehmerin, die im deutschsprachigen Raum für ihre unkonventionelle und professionelle Art zu unterrichten bekannt war.
Meine Erfahrung
Jahre Ausbildungserfahrung
Seminartage unterrichtet
Kinder mit denen ich zusammengearbeitet habe
Eltern, Pädagog*innen und Therapeut*innen mit denen ich kooperiert habe

„Aber was ist mit den anderen Kindern?"
Aber so schön es war ein paar Kindern durch Kinderyoga eine schöne Zeit, mehr Verbindung, ein besseres Körpergefühl und Entspannung zu schenken, in mir wurde eine nagende Stimme immer lauter. „Aber was ist mit den anderen Kindern?", „Ist das wirklich mein größter Hebel?", „Was haben die Kinder in all den Krisenregionen dieser Welt von meiner Arbeit?"
Ich wollte es lange nicht sehen, aber (Kinder-)Yoga allein wird die Welt nicht retten. Es ist ein großartiges Werkzeug für eine bestimmte Gruppe von Menschen. Aber es kann niemals die gesamte Komplexität der Welt abdecken.
Ich wurde zunehmend ungeduldiger und fühlte mich in der Pädagogik-Szene und den Yoga-Gruppen nicht mehr so zuhause wie noch vor ein paar Jahren.
Genau das schwor ich mir eines Morgens, als ich mal wieder die Nachrichten verfolgte und merkte, dass mich meine rosarote Brille mit Sätzen wie „Am Ende wird alles gut" und „Good vibes only" zurück in die Harmonie und weg von der Verantwortung verführen wollte.
Nein. Es war eben nicht alles gut und ich konnte das Ende noch nicht sehen. Ich war frisch getrennt und lag wie ein Häufchen Elend in meinem Bett. Ich war eingeschlafen in meinen Privilegien und hatte die leisen Stimmen des Lebens nach Wachstum und Entwicklung gekonnt überhört.

Wo war ich die letzten Monate gewesen? Wen um Himmels willen hatte ich ans Steuer gelassen?
Es war einer dieser heiligen Momente im Leben, wo rationales Wissen sich in tiefe, verkörperte Weisheit verwandelt. Und plötzlich erkannte ich, dass es an dieser Stelle etwas anderes braucht als Kinderyoga und „Licht und Liebe".
Und so begann ich all das Wissen um Entwicklung, Trauma, Kommunikation, Mystik, Selbsterfahrung, Embodiment, das ich mir in den letzten Jahren angeeignet hatte in eine neue Form zu gießen. Heraus gekommen sind ganz neue Formate, die als Updates meiner (Kinderyoga-)Arbeit gesehen werden können. Diese neuen Lehrgänge und Workshops setzen bei dieser Ungeduld an, wo du vielleicht auch gerade stehst und bei der Frage: „Was, wenn all diese Konzepte und Affirmationen der letzten Jahre nicht gewirkt haben."
Sie zeigen dir eine Entwicklungslandkarte und handfeste Tools für dein Leben und deine Arbeit mit Kindern und Erwachsenen. Die Arbeit und Forschungsreise beginnt immer erst bei uns selbst. Denn erst, wenn wir wissen wer wir sind, wo wir stehen und wo es hingeht, können wir andere Menschen auch authentisch und klar führen.
Ausgehend von dieser neuen Haltung setzen wir uns in den Lehrgängen mit einer sich immer schneller verändernden Welt auseinander und lernen Paradoxien und unterschiedliche Werte nebeneinander stehen zu lassen.
Das, was mich geprägt hat
Das sind die Klassen, die ich nachgeholt habe und die ich mit dir in meiner Arbeit durchgehe:
Trauma und Nervensystem verstehen
Bindung, Bedürfnisse und das Innere Kind
Wutpraxis für Lebendigkeit und klare Grenzen
Wertearbeit für Integrität und individuelle Ethik
Erfolgspraxis, Geld, Wirtschaft und Marketing
Die Schatten der spirituellen Bubble erkennen
Systemdenken und digitale Medienkompetenz
Holistisches Weltbild verkörpern
Wie ich meine Arbeit heute verstehe
Mittlerweile weiß ich, was ich leisten kann und wo ich Grenzen ziehe. Ich habe gelernt, meine Menschlichkeit anzunehmen und meinen Schatten zu umarmen, statt ihn zu verstecken. (Das klappt mit Kindern und wachen Erwachsenen eh nicht wirklich…)
Und die wichtigste Erkenntnis: Manchmal müssen wir Klassen des Lebens wiederholen, weil wir auf dem Weg zum Erwachsen-werden nicht die Gelegenheit hatten, alles zu integrieren.

Meine Einladung an dich
Durch Spiral Dynamics, Meditation und Wertearbeit erkannte ich meine eigene Wirksamkeit. Ich lernte, mich und mein Wirken in der Welt wichtig zu nehmen.
Und genau hier kommt die Entwicklungsstufe ins Spiel, die gerade so dringend gebraucht wird: GELB.
Sie zeigt sich durch Ungeduld mit einfachen Lösungen auf komplexe Probleme. Dadurch, dass du in allen Meinungen Teilwahrheiten siehst und dich nicht auf eine Seite ziehen lässt. Durch Einsamkeit – weil du merkst, dass du Verantwortung übernehmen musst und viele nicht mitkommen wollen.
Erkennst du dich darin?
Ich weiß, wie einsam das sein kann. Wie viel Mut es braucht, in die eigene Kraft zu kommen, egal was das Umfeld sagt. Daher mag ich dir hier liebevoll aber bestimmt in den Arsch treten:
Du bist hier auf diese Erde mit einem Auftrag gekommen. Lebst du ihn gerade, oder trägst du noch eine rosarote Brille, die dir längst zu klein geworden ist?
Geh los. Menschlich, unperfekt. Und wenn du dich nach einer verrückten Truppe sehnst, die sich gegenseitig liebevoll in die Verantwortung nimmt und immer wieder erinnert weiterzugehen – dann schau dich hier weiter um.
Diese Unbequemlichkeit, die du spürst, ist das Leben, das zu dir spricht: Geh endlich los.
Du bist wichtig!
Deine Hanna

Menschen, die mich und meine Arbeit beeinflussen:
- Ken Wilber
- Ilan Stephani
- Thomas Hübl
- Terry Real
- Gabor Maté
- Maria Montessori
- meine Kinder
- meine Schüler*innen
- all meine Beziehungen

In den Medien:




















